Translate

Dienstag, 24. Juni 2014

Eine andere, aber nicht ferne Welt

Teil 1

Das Klingeln des Weckers drang an Lenas Ohr. 05:30 zeigte der Wecker an. Lena bewegte langsam ihre Hand über das kleine Nachtschränkchen bis sie den Wecker ertastet hatte. Behutsam drückte sie den Knopf zum Ausschalten des schrillen Geräusches, welches von dem Gerät hervorging und machte sich danach eine kleine Lampe an, welche auch auf jenem Nachtschränkchen stand. Ohne noch eine weitere Minute im Bett zu schlummern, stand sie auf und ging in das Badezimmer.
Es war sechs Uhr, als Lena im Badezimmer fertig war und sie frühstücken ging. Dies dauerte wie jeden morgen genau 15 Minuten. Danach zog sie sich an und machte sich auf den Weg zur Arbeit. Lena ist eine angehende Neurochirurgen. Mit 15 Jahren hatte sie ihr Abitur gemacht. Mit einem Schnitt von 0,7 war sie einer der besten Abiturientinnen des Jahrhunderts gewesen. Zunächst hatte es so ausgesehen, als würde sie nicht die Chance bekommen, studieren zu gehen, weil ihre Eltern nicht genug Geld hatten, um das Studium zu finanzieren und auch Lena konnte dies nicht bezahlen. Auch hatte Lena es nicht in Erwägung gezogen, dass sie sich auf ein Stipendium bewerben könnte. Doch als über sie in der Zeitung geschrieben wurde, hatten viele Universitäten ihr ein Stipendium angeboten. Letzten Endes hatte sie sich nach langen Überlegungen dafür entschieden, dass sie Ärztin werden wollte. Ihre Fachrichtung hatte sie sich später ausgesucht. Jetzt, mittlerweile mit 24 Jahren, hat sie zwei Doktortitel und ist fast eine fertig ausgebildete Neurochirurgen. Nebenbei schreibt sie Bücher wie auch Fachartikel für Zeitungen und Zeitschriften.
Wieder einmal musste sie mit einem Patienten sprechen. Der Patient litt unter einem schweren Gehirntumor, welcher nun in einer Operation untersucht und so gut es ging entfernt werden sollte. Lena musste nun noch einmal letzte Voruntersuchungen und Aufklärungen über die Operation leisten. Es war ein Mann, der Mitte 30 war. Er hatte eine Frau und ein zweijähriges Kind.
Während Lena über die Risiken und möglichen Folgen der Operation sprach, brach die Frau des Mannes plötzlich in Tränen aus. Schon oft hatte Lena solche Reaktionen gesehen und mittlerweile konnte sie diese auch einordnen, aber richtig verstehen, tat sie es dennoch immer noch nicht.
"Warum weint diese Frau nur?", fragte sie sich nur. "Sie hat doch gar nichts mit dem Mann zu tun. Sie sollte sich freuen. So eine Operation ist doch so interessant und aufregend."
Niemand würde ihre Gedanken verstehen, aber Lena verstand nicht, was mit der Frau los war. Doch Lena hatte gelernt mit solchen Situationen umzugehen. Sie blieb sachlich und erklärte der Frau dann, dass dies nur die schlimmsten Folgen sein konnten und dass dies meist gar nicht zutreffen würde, nur dass sie sie über diese Risiken und Folgen informieren musste. Sie versuche die Frau zu beruhigen. Auch wenn Lena wusste, dass eine sanfte Berührung am Oberarm vielleicht beruhigend wirken mochten, aber sie wusste auch, dass es ihr zu viel Überwindung kosten würde. Immer wieder versuchte Lena die Patienten und deren Angehörigen mit Worten zu beruhigen - auch wenn dies mal mehr oder auch weniger Erfolg zeigte.
Am Ende war Lena dann doch froh, wenn sie das Zimmer wieder verlassen konnte und in den OP gehen konnte. Dort musste sie sich keinen Emotionen von anderen Menschen aussetzten. Dort musste sie nur ihrer Arbeit nachgehen, die sie gerne verrichtete. Immer gab sie sich große Mühe, aber nicht immer ging alles gut. Es kam auch schon vor, dass ihr Menschen auf dem OP-Tisch gestorben sind, obwohl sie sich die allergrößte Mühe gegeben hatte.
Bei jenem Patienten, den sie zu Beginn ihrer Schicht über die Operation aufgeklärt hatte, hatte überlebt, obwohl es manchmal recht kritisch um ihn stand. Im Laufe der nächsten Tage, nachdem weitere Untersuchungen durchgeführt und abgeschlossen worden sind, ging Lena wieder zu dem Patienten. Sie durfte eine gute Nachricht überbringen. Die Frau saß nervös neben dem Bett des Mannes und hielt seine Hand. Der Mann schaute gelassen auf Lena. Es schien so, als hätte er sich damit abgefunden, wenn er von der Welt gehen müsste. Er sah weder erschöpft, noch glücklich aus. Er sah einfach nur zufrieden aus. Die Frau hingegen war ein einziges Nervenbündel. Sie musste stark gegen die Tränen ankämpfen und man sah ihr jedes Gefühl an - nur Lena bemerkte all dies nicht. Lena wusste weder, was der Mann fühlte, noch was die Frau fühlte. Bei der Frau konnte sie nur erahnen, was sie fühlen konnte, weil sie in den letzten Jahren Erfahrungen in dem Bereich sammeln konnte. Aber der Ausdruck des Mannes war ihr mehr als nur fremd.
Von all dem ließ sie sich jedoch nicht beirren, sondern begann zu sprechen an: "Herr Müller, die Tests die wir durchgeführt haben, sind alle sehr gut ausgefallen und wir gehen davon aus, dass sie den Krebs besiegt haben."
Noch bevor sie den Satz beendet hatte, war die Frau aufgestanden und auf sie zugegangen. Sie umschloss Lena in einer dankbaren Umarmung und bedankte sich immer wieder. Lena fühlte sich hilflos. Diesen Kontakt mit Menschen mochte sie nicht gerne. Nicht einmal bei ihrer eigenen Familie. Trotz allem versuchte Lena jetzt nicht abweisend zu wirken, sondern wartete ab bis die Frau sie losgelassen hatte.




Lena ist eine erfundene Person, die unter Autismus leidet. In Deutschland gibt es etwa 60.000 Menschen, die unter Autismus. Es gibt verschiedene Arten des Autismus'. Lena zum Beispiel hat das Asberger-Syndrom. Das heißt, dass sie im Grunde genommen ein normaler Mensch ist, der sehr intelligent ist, aber sozialen Kontakt so gut es geht meidet. Sie hat einen strikten Tagesablauf. Vor einigen Jahren waren Autisten noch Aussenseiter und wurden geärgert - sogar gemobbt. Heute gehen wir toleranter damit um, aber trotzdem werden sie noch immer wie Aussenseiter behandelt. Dies sollte eigentlich in einer so aufgeklärten Gesellschaft, wie wir sie kennen, eigentlich nicht mehr passieren. 

Mittwoch, 26. Februar 2014

Thilo Sarrazins Buch: "Der neue Tugendterror"

Wo sind wir eigentlich gelandet? Frauen sind doch eigentlich den Männern gleichgestellt? Ja, sind sie, aber warum behauptet Thilo Sarrazin in seinem neuen Buch trotzdem, dass Männer deutlich intelligenter seien als Frauen? Was bringt ihn dazu soetwas zu sagen, wo wir doch eigentlich im modernem Zeitalter leben in dem man(n) nicht mehr die Frau klein darstellt und in dem Frauen genauso viele Chancen haben wie Männer.
Warum sagt dieser Neandertaler von Sarrazin, dass Männer dennoch intelligenter seien als Frauen? Er unstützt diese These mit dem Argument, dass es einfach mehr Wissenschaftler als Wissenschaftlerinnen gibt und dass es mehr Männer mit einem IQ über 130 Punkte gibt, als Frauen mit so einem hohen IQ. Natürlich ist dies ein großer Aufreger in der heutigen Gesellschaft, doch ich würde sagen, dass jeder dahergelaufene Mann sagen kann, sie seien intelligenter als ihre weiblichen Artgenossen, doch wissen wir selber - sowohl Mann als auch Frau -, dass man diese Behauptung nicht unterstützen kann. Die Evolution hat Männern bestimmte Fähigkeiten gegeben, die nur wenige Frauen beherrschen, aber Frauen besitzten auch Fähigkeiten, die nur wenige Männer besitzen. Zwischen Mann und Frau gibt es natürlich Differenzen, aber das bedeutet nicht, dass Männer intelligenter sind.
Nun will ich mich nicht weiter über den Primaten aufregen, sondern beweise, dass weder Männer noch Frauen intelligenter als das jeweilige andere Geschlecht sind.
Frauen zum Beispiel haben einen ausgedehnten Farbsinn und können eine Farbpalette an Farben von einander unterscheiden und sie verschiedend benennen, während es für Männer nur die Standartfarben gibt. Aber nicht alle Männer haben dieses eingeschränkte Farbspektrum und auch bei Frauen kann dies eingeschränkt sein.
Männer hingegen haben oftmals auch ein handwerkliches Geschick, was Frauen nicht unbedingt besitzten. Einige jedoch besitzten dies.
Ich könnte diese Liste ewig weiterführen, aber diese beiden Beispiele sollten erst einmal reichen.
Dass Thilo Sarrazin diese eingeschränkte Sichtweise hat, kann natürlich auch daher kommen, dass er es in der Schule oder Zuhause gar nicht anders beigebracht bekommen hat. Außerdem fängt die Trennung von den Geschlechtern doch schon in der Schule an. Die Jungs sind gut in Mathe, Physik, Chemie, Sport und die Mädchen sind gut in Englisch, Deutsch, Kunst oder Musik, aber so ist es nicht. Auch Mädchen können mathematisch, sportlich, physikalisch oder auch chemisch begabt sein und ein Junge kann auch eine künstlerische oder sprachliche Ader besitzten.

Samstag, 28. Dezember 2013

Kleines Update

Extra für meine Geschichten habe ich nun einen zweiten Blog angelegt. Ich habe vor in der Zukunft mehr zu schreiben und werde dies unterscheiden in Geschichten und Sonstiges, das ich schreibe und veröffentliche.
www.binchens-stories.blogspot.de
Viel Spaß!
Sabine

Montag, 23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten

Es ist wieder so weit. Weihnachten steht vor der Tür und die Kaufhäuser freuen sich. Denn zu keinem anderem Monat im Jahr, wird so viel Umsatz gemacht, wie im Dezember. Weihnachten soll das Fest der Liebe und der Besinnlichkeit sein, aber ist es wirklich nur das. Ist es nicht schon viel mehr ein Konsumfest in dem es hauptsächlich darum geht, wer die größten, besten, tollsten und teuersten Geschenke bekommt?
Als kleiner Denkanstoß verweise ich hier auch nochmal auf einen schon früher veröffentlichen Artikel von mir: http://binchens-world.blogspot.de/2013_06_01_archive.html
Denkt während der Weihnachtstage noch einmal drüber nach und besinnt euch auf die wichtigen Dinge im Leben: Liebe, Vergebung und Familie wie auch Freunde.
In dem Sinne, wünsche ich euch frohe Weihnachten und ein paar Tage der Ruhe, der Liebe und Besinnlichkeit!

Samstag, 30. November 2013

Globalisierung

Deutschlands Wirtschaft geht es gut – sehr gut sogar, viel besser als vor zwanzig Jahren. Doch warum steigt die Arbeitslosenrate trotzdem und weshalb wird es für Deutschlands Jugendlichen immer schwerer einen Job zu bekommen? Jeder, der seinen Job verliert oder überhaupt keinen bekommt, schiebt die Schuld auf die Globalisierung.
Aber warum verliert der Bandarbeiter von nebenan seinen Job? Die Globalisierung sorgt dafür, dass Unternehmen nicht mehr in Deutschland produzieren, sondern in Entwicklungsländern, wo jeder froh ist einen Job zu haben, wo er für höchstens fünf Euro pro Tag arbeitet unter schlechten, schon fast Menschen verachtenden Arbeitsbedingungen. Die Ausbeutung der Menschen ist der Erfolg der deutschen Wirtschaft! Natürlich ist die Globalisierung nicht schuld daran. Auch ohne diese würden Menschen ihren Job verlieren. Der Strukturwandel ist der Grund für den Verlust von Jobs. Aber er schafft auch neue Jobs.
Wieso fällt es Jugendlichen und auch Arbeitslosen schwer in Deutschland einen Job zu finden? Die Begründung liegt nicht in der Globalisierung, sondern in der nicht vorhandenen Qualifikation der Arbeitssuchenden. Die Qualifikation wird in der Art des Abschlusses und der darauf stehenden Noten bemessen. Finde erst einmal einen Job mit dem Hauptschulabschluss und einer fünf oder vier in Mathe, Deutsch oder Englisch. Wir sind nicht mehr im Jahr 1960. Man kommt durch Freunde nicht mehr ins Berufsleben. Man kommt durch seine Eltern nicht mehr ins Berufsleben. Man kommt durch Kontakte nicht mehr an einen Beruf! – Und wenn dies doch der Fall sein sollte, dann ist das auch nur sehr selten der Fall.

Man muss sich gegenüber der Konkurrenz durchsetzten und besser sein. Es ist auch nicht so, dass Abiturienten mit ihrem grade noch so bestandenen Abitur jeden Beruf ausüben können. Doch die Jugendlichen, die grade von der Schule kommen, wissen dies nicht. Der Schock kommt mit den abgelehnten Bewerbungen. Daraufhin kommt das Erwachen. Man hätte sich mal öfters hinsetzten sollen, man hätte sich in der Schule mehr anstrengen sollen, und so weiter. Hätte, hätte, wenn doch, etc. Meistens ist es dann aber doch schon zu spät.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Sinn, sinnlos, wahnsinnig

Das Leben ist kurz – manchmal sogar zu kurz.
Es ist ein schöner Dienstagmorgen, als du zur Arbeit gehst. Du bist grade erst Vater geworden und bist sehr stolz darauf. Du lebst in Amerika und bist 26 Jahre alt. Du betrittst einen Wolkenkratzer und fährst mit einen der Shuttel-Express' nach oben in den 94. Stock. Du betrittst dein Büro und ziehst dein Jackett aus, welches du dann über deinen Stuhl hängst. Seit etwa einem Jahr arbeitest du hier oben. Es ist 8 Uhr morgens. Du bist pünktlich zur Arbeit gekommen und setzt dich vor deinen Computer, welchen du hochfährst.
Es ist 8:45 und normalerweise wärst du schon längst nach unten gefahren, um dir einen Kaffee zu holen, aber momentan interessierst du dich mehr für deine Arbeit. Du hast deinen Bericht fertig geschrieben und tippst das Datum unter den Bericht: 11. September 2001.
Was du jetzt noch nicht ahnst: In einer Minute wird dein Leben eine tragisches Ende nehmen. Dein Kind wird sich nicht an dich erinnern und deine Frau wird versuchen dich zu vergessen, was allerdings nicht funktionieren wird. Folglich wird sie voller Trauer damit umgehen müssen. Durch ihr Kind wird sie besser damit umgehen können.
Du verlässt dein Büro, weil du dir deinen Kaffee holen möchtest. Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass du bald sterben wirst? Würdest du deine Frau anrufen oder würdest du einen Brief für dein Kind schreiben? Was wäre dein letzter Gedanke? Du würdest sicherlich keinen Gedanken an Kaffee verschwenden – so wie du es jetzt tust. Deine letzten Sekunden laufen, als du zum Shuttel-Express gegangen bist und einen Knopf gedrückt hast. Kurz denkst du an deine Familie und lächelst. Du bemerkst, dass der Shuttel-Express immer noch nicht da ist. Ungeduldig drückst ein paar Mal hintereinander den Knopf.
Plötzlich spürst du eine Erschütterung und fällst zu Boden. Du vermutest ein Erdbeben oder ähnliches. Ehe du aufstehen kannst, siehst du, wie etwas auf dich zu kommt. Es kam durch einer der Fronten des Gebäudes. Es schien in das Gebäude geflogen zu sein. Ein Flugzeug?! Bevor es zum Stehen kam, explodierte es und riss dich mit vielen anderen Menschen in den Tod.
Was nun mit dir passiert, weiß ich nicht. Schließlich weiß niemand, was nach dem Tod geschieht. Vielleicht wurdest du wiedergeboren. Vielleicht wandert deine Seele irgendwo herum oder du bist im Paradies angelangt – so wie es uns von der Bibel erzählt wird. Ein Punkt steht jedenfalls fest: Du bist zu früh gestorben – dein Leben war zu kurz.
Was für einen Sinn hatte dein Leben? Konnte es überhaupt einen Sinn haben, wenn du nur 26 Jahre alt geworden bist? Was für einen Sinn hat es, wenn einer Familie der Vater genommen wird.

Kann mein Leben überhaupt schon einen Sinn haben? Schließlich bin ich erst 17 Jahre alt, gehe zur Schule, lebe noch bei meinen Eltern und habe noch nichts erreicht – bis auf einen erweiterten Realschulabschluss. Wenn ich jetzt sterben würde, würde sich schon bald niemand mehr an mich erinnern. Denn die, die sich noch an mich erinnern würden, sterben früher oder später auch. Ich bin nicht Goethe oder Schiller, die etwas geschaffen haben, an das sich die Menschheit erinnert. Ich gehe wie ich gekommen bin – alleine.
An einige Berühmtheiten wird man sich erinnern, wenn sie gestorben sind und an andere nicht. Einige bleiben im Gespräch auch über den Tod hinaus. Man muss etwas wichtiges geschaffen oder getan haben. Allerdings erinnert man sich auch an das Böse. Man wird sich über Jahrhunderte hinweg an Napoleon, Adolf Hitler oder Osama bin Laden erinnern.
Oft denke ich daran – vor allen Dingen beim Schreiben von Geschichten –, dass man sich nicht an mich erinnern wird, wenn ich erst einmal gestorben bin. Eigentlich könnte es mir egal sein – so wie vielen anderen auch –, aber das ist einer der Faktoren, warum ich keinen Sinn meines Daseins finde. Ich habe nämlich nichts geschaffen – weder guter, noch böser Art.
Gandhi hatte einst gesagt: „Was auch immer du im Leben tust, wird unbedeutend bleiben, aber es ist wichtig, dass du es tust, da es niemand sonst tun wird.“
Wilhelm Schmid hat mal gesagt, dass der Sinn des Lebens aus einem roten Faden besteht. Das Leben ist geleitet von einem roten Faden – wie in einer Geschichte. Wenn man versucht Zusammenhänge zwischen allen roten Fäden zu finden und Theorien aller Art aufstellt, ist man wahnsinnig.
Folglich müsste ich auch wahnsinnig sein, weil ich krampfhaft versuche, herauszufinden, warum ich lebe, warum es die Menschheit gibt und was für einen Sinn das Ganze hat. Wie ist das Leben? Man kommt, geht seinen Weg des Lebens und irgendwann stirbt man.
Aber man sagt auch, man sei wahnsinnig, wenn man immer wieder einen selben Versuch macht, aber ein anderes Ergebnis erwartet. Dann wäre ich nicht wahnsinnig.
Letzten endlich denke ich jedoch, dass das Leben ein Geschenk ist und man selber dafür verantwortlich ist, was daraus wird. Trotzdem finde ich den Sinn in meinem Leben nicht, weil ich nicht weiß wofür ich lebe. Möglicherweise werde ich den Sinn meines Lebens in ein paar Jahren finden, wenn ich älter bin und es einen Sinn zum Leben gibt.

Oder ist doch alles nur sinnlos und wir leben nur wegen einer Laune der Natur. Haben wir uns nur weiterentwickelt, weil es einfach Zufall war? Ist alles nur Zufall? Oder steckt Gott oder eine andere höhere Macht hinter allem?

Dienstag, 22. Oktober 2013

Politik? - Nein, danke!

Pleite

Wer kennt das nicht? Der Monat neigt sich dem Ende und man ist Pleite. Oder der Monat hat grade erst angefangen und schon hat man kein Geld mehr. Vor allen Dingen bei Jugendlichen kommt dies öfter vor, da sie mit ihrem Geld noch nicht richtig haushalten können. Doch was ist, wenn Erwachsene schon am Monatsanfang kein Geld mehr haben? Sich einen zweiten Job suchen oder Pfandflaschen sammeln gehen? Noch mal seine Freunde nach Geld fragen? Eine Lösung ließe sich sicher finden, aber was ist, wenn gleich ein kompletter Staat Pleite geht? Soll man dann die Steuern erhöhen? Etliche Staatsbeamte in den unbezahlten Zwangsurlaub schicken? Ja, so hat es Amerika schließlich auch gemacht.
Amerika ist Pleite gegangen, das ging in den letzten Tagen durch die Medien. Lange mussten die Demokraten mit den Republikanern verhandeln, um eine neue Schuldenobergrenze zu finden. Zuerst sah es nicht so aus, dass sie sich schnell einigen würden, doch als sie kurz vor der Zahlungsunfähigkeit standen, konnten sie sich auf eine neue Schuldenobergrenze einigen.
Schon am Mai wurde die gesetzlich festgelegte Grenze von 16,7 Billionen Dollar erreicht. Der Kreditrahmen konnte noch um 300 Milliarden Dollar gestreckt werden.