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Dienstag, 22. Oktober 2013

Politik? - Nein, danke!

Pleite

Wer kennt das nicht? Der Monat neigt sich dem Ende und man ist Pleite. Oder der Monat hat grade erst angefangen und schon hat man kein Geld mehr. Vor allen Dingen bei Jugendlichen kommt dies öfter vor, da sie mit ihrem Geld noch nicht richtig haushalten können. Doch was ist, wenn Erwachsene schon am Monatsanfang kein Geld mehr haben? Sich einen zweiten Job suchen oder Pfandflaschen sammeln gehen? Noch mal seine Freunde nach Geld fragen? Eine Lösung ließe sich sicher finden, aber was ist, wenn gleich ein kompletter Staat Pleite geht? Soll man dann die Steuern erhöhen? Etliche Staatsbeamte in den unbezahlten Zwangsurlaub schicken? Ja, so hat es Amerika schließlich auch gemacht.
Amerika ist Pleite gegangen, das ging in den letzten Tagen durch die Medien. Lange mussten die Demokraten mit den Republikanern verhandeln, um eine neue Schuldenobergrenze zu finden. Zuerst sah es nicht so aus, dass sie sich schnell einigen würden, doch als sie kurz vor der Zahlungsunfähigkeit standen, konnten sie sich auf eine neue Schuldenobergrenze einigen.
Schon am Mai wurde die gesetzlich festgelegte Grenze von 16,7 Billionen Dollar erreicht. Der Kreditrahmen konnte noch um 300 Milliarden Dollar gestreckt werden.

Dienstag, 3. September 2013

Politik? - Nein, danke!

Gut betrogen und ungeschoren davon gekommen

Im vergangenen Jahr am 17. Februar 2012 ist Christian Wulff mehr oder weniger freiwillig aus seinem Amt des Bundespräsidenten zurückgetreten. Wenn Sie einer jüngeren Generation angehören oder das Dokument erst im Jahr 2030 in den Händen halten und noch nie etwas von diesem ominösem Herrn gehört haben, greifen Sie entweder nach Ihrem Smartphone oder lesen einfach den nächsten Abschnitt.
Die sogenannte Wulff-Affäre wurde im Jahre 2011 publik und bestand zunächst aus dem Vorwurf, dass die Frage nach der Finanzierung seines Eigenheimes unzutreffend beantwortet habe. Dies wurde zunächst bekannt als die sogenannte Kreditaffäre. Natürlich wurde darüber viel berichtet, vor allem seitens, einer beliebten, aber nicht intellektuellen Zeitung, der Bild-Zeitung. Tagelang war Wulff auf der Titelseite zu sehen. Dies missfiel dem armen Wulff und kurzer Hand griff er zu seinem Smartphone und hatte dem Chefredakteur Kai Diekmann mehr oder weniger gedroht. Er verlangte, dass die Berichtserstattung nicht weitergeführt werde, ansonsten würde irgendwas schlimmes dem Chefredakteuren widerfahren. Diekmann hielt nicht still, sondern veröffentlichte noch einen Artikel über das Verhindern der Berichtserstattung. Dies wurde bekannt als die Medienaffäre.
Dessen Folge war, dass jeden Tag neue Vorwürfe erhoben worden. Man studierte ihn genauer und durchschaute die letzten Jahre über Wulffs Verhalten. Schließlich wurden Ermittlungen von der Seite der Staatsanwaltschaft Hannover aufgenommen, da der Verdacht bestand, dass Wulff Vorteile angenommen habe, weil David Groenewold, nicht zu verwechseln mit David Gronewold, dem Stellvertreter des stellvertretenden Bürgermeisters meiner Heimatstadt, unter anderem eine Urlaubsreise nach Sylt bezahlt hatte. Man beantragte, dass Wulffs Immunität als Bundespräsidenten aufgehoben werden sollte. In Folge dessen trat Wulff schließlich zurück. Natürlich war noch mehr ans Licht gekommen, aber das ist momentan unwichtig.
Bis jetzt ist das Geschehnis schlichtweg Pech, aber das Blatt wendete sich wenige Wochen später, als ihm der Ehrensold zugesprochen wurde. Was der Ehrensold ist? Der Ehrensold geht an Personen des Militärs und der Politik, die dies als sogenannten Bonus zum Verdienstorden bezeichnet wird. Für Politiker ist es eigentlich nichts anderes, als ein Ruhegeld für deutsche Bundespräsidenten.
Dass Wulff den Ehrensold bekommen soll, sorgte in Deutschland für viel Aufregung, weil er schließlich Vergehen begannen hatte und bestraft werde sollte, statt mit 199.000 Euro belohnt zu werden.

Was Wulff vielleicht trotzdem zu schaffen machte, war eventuell, dass seine Ehefrau Bettina Wulff, von der freizügige Bilder im Internet aufgetreten sind, sich von ihm trennte. Aber dies sollte für Wulff eigentlich kein Schlag ins Gesicht sein, schließlich ist er wahrscheinlich der jüngste Bundespräsident, der den Ehrensold bezieht und dessen Delikte keine wirklichen Folgen für ihn haben. Okay, über das mit seiner Ex-Frau lässt sich spekulieren, ob es für ihn schlimm ist oder nicht.

Freitag, 23. August 2013

Politik? - Nein, danke!

Erste Kommune verkauft Spielplatz

In der Stadt Witten im Ruhrgebiet stehen mehr als ein Drittel der Spielplätze zum Verkauf. Nur 16 von 100 Spielplätze werden im Gegenzug modernisiert.
Gerd Kinski, Kinder- und Jugenbeauftragter, nahm Stellung dazu: "Was nutzt es denn, wenn da auf vielen Flächen nur ein einsames Wipptier steht?"
Der Kinderschutzbund übt scharfe Kritik aus: "Wenn unter dem Diktat der Finanzen Spielplätze dicht gemacht werden, dann ist das ein Skandal."
Meistens sind Familien, die keinen Garten besitzen, besonders betroffen. Friedhelm Güthoff, Geschäftsführer des Kinderschutzbundes sagte: "Es muss nicht immer gleich der kostspielige Superspielplatz mit Wasserspiel und Riesenrutsche sein - manchmal reicht ein Hügel mit Büschen und eine kleine Sandfläche zum Buddeln, Bänke auf denen Eltern sitzen können."
Laut Kinski würden nur die Flächen verschwinden, die sowieso nicht mehr genutzt werden. Auf den ungepflegten Grünflächen stehen verwaiste Wipptiere, umringt von dreckigem Sand. Dies ist unattraktiv für Kinder. Da ist es kein Wunder, wenn einige Spielplätze nicht genutzt werden.
Die Hälfte des Erlös soll direkt in die Stadtkasse einfließen und die andere Hälfte soll in die Sanierungen der Spielplätze eingehen.

Wenn die Stadt die Spielplätze gepflegt hätten und nicht verkaufen würden, müssten sie keine Spielplätze extra sanieren. 
Ich finde es sehr schade, dass Spielplätze geschlossen und verkauft werden - auch wenn im Gegenzug andere Spielplätze verbessert werden.

Samstag, 10. August 2013

Politik? - Nein, danke!

Sekundenzähler für Ampeln

Verkehrspolitiker von Union und FDP fordern einen Countdownzähler für Fußgängerampeln. Diese sollen dann anzeigen wie lange die Rotphase noch dauert. Dies solle der Verkehrssicherheit dienen und die Zahl der Fußgänger, die bei Rot über die Straße laufen, verringern. 
Die Ampeln wurden bereits in Hamburg getestet und die Zahl der "Rotläufer" habe den Berichten zufolge deutlich abgenommen. 
Das Verkehrsministerium sieht allerdings keinen Gesetzgeberischen Handlungsbedarf und stellt den Kommunen frei, ob sie sich solche Ampeln anschaffen oder nicht. 

Ich persönlich finde diese Idee nicht schlecht, vor allen Dingen, weil ich selber bei Ampeln oft sehr ungeduldig werde. Ich lasse mich dann von anderen Dingen ablenken und verpasse somit auch mal die ein oder andere Grünphase. Wenn ich allerdings weiß, wie lange die Ampel noch Rot zeigt, würde ich nicht mehr so oft die Grünphasen verpassen.   

Dienstag, 30. Juli 2013

Politik? - Nein, danke!

Hausaufgaben gehören abgeschafft?

Jutta Allmendiger, Präsidentin des Wissenschaftszentrum für Sozialforschung in Berlin, fordert nun die Abschaffung der Hausaufgaben. Ihre Begründung: Die sozialen Kontakte der Kinder würden durch Hausaufgaben eingeschränkt werden und die Kinder seien durch Hausaufgaben auch viel zu gestresst.
Deutschland ist gespaltener Meinung. Ein Teil stimmt Allmendiger zu und der andere Teil findet, dass Hausaufgaben wichtig sind, um den gelernten Stoff noch einmal zu festigen.

Meine Meinung dazu ist, dass Hausaufgaben vor allen Dingen in Grundschulen wichtig sind. Es lässt sich darüber streiten, ob sie in den weiterfolgenden Jahren noch immer so wichtig sind. In der Grundschule ist es vor allen Dingen wichtig, weil die Kinder in den ersten Jahren die Grundsätze des Deutsch-, Mathematik- und Englischunterrichts lernen. Die Dinge, die man in den ersten Jahren lernt sind sehr wichtig, weil dies Dinge sind, die man nicht vergessen darf. 
Ein Schüler, der Polynomfunktionen, quadratische Gleichungen oder Logarithmen im Mathematikunterricht behandelt hat, wird diese Themen - nach der Klassenarbeit - niemals wieder brauchen. Nach einem Thema kommt ein neues Thema und dann wird das alte Thema nach kurzer Zeit wieder vergessen. Das ist normal. Um so etwas nicht zu vergessen, muss der Stoff im Kopf festgesetzt werden. Dies ist besonders bei Grundschülern wichtig, weil diese noch wichtige Dinge lernen, wie zum Beispiel das Ein-Mal-Eins.
Die ersten Jahre der weiteren führenden Schule (bei mir das Gymnasium) sind auch noch wichtig, weil man dann noch Prozentrechnung, Therme, Bruchrechnung etc. durch nimmt.

Ab einem bestimmten Alter können die Schüler selber entscheiden, was wichtig für sie ist und was nicht, vor allen Dingen, weil sie in einem bestimmten Alter auch genug Verantwortung für sich selbst übernehmen können. Somit sollten Schüler ab der 8. Klasse selber Verantwortung übernehmen können und entscheiden dürfen, ob sie Hausaufgaben machen oder eben nicht. Schließlich sollten sie irgendwann selber wissen, was sie können und was sie dafür tun müssen.

Die Hausaufgaben an sich sind meist eine nervige und auch stressige Situation für Schüler und Eltern. Die Eltern wollen meist, dass Hausaufgaben erledigt werden, aber die Schüler sind meist anderer Meinung, weil sie sich lieber mit Freunden treffen würden. So entsteht dann wieder Streit.
Würde man die Hausaufgaben abschaffen, würde auch der Streit zwischen Eltern und Schülern verschwinden. Aber es könnte auch zu Problemen bei Grundschülern kommen, weil sie im Unterricht nicht weiterkommen und zu Hause nichts wiederholen, weil keine Hausaufgaben aufgegeben werden.

Ich komme also zu dem Schluss, dass ab einer bestimmten Klasse es in Ordnung wäre, die Hausaufgaben entweder freiwillig machen zu lassen oder sie abzuschaffen. Sie jedoch vollkommen in allen Klassenstufen abzuschaffen, wäre nicht richtig. 
Ich persönlich bin nicht unbedingt ein Fan von Hausaufgaben und ich behaupte auch nicht, dass ich sie immer gemacht habe, aber ich finde trotzdem, dass sie für Schüler, die Probleme im jeweiligen Fach haben, wichtig zur Aufarbeit und wichtig für den Lernprozess sind. 

Freitag, 26. Juli 2013

Politik? - Nein, danke!

Die NSA spioniert uns alle aus

Seit dem 11. September sind die Amerikaner darauf bedacht ihr Land zu schützen. Manchmal übertreiben sie dabei schon ein wenig und geben jeden Idioten eine Waffe. Kein Wunder, wenn dann alle Jahre wieder ein Amoklauf irgendwo statt findet oder sonstige Anschläge und Verbrechen geschehen. Um solche Dinge zu verhindern, werden die Leute regelrecht überwacht. Alles, was in Facebook oder anderen sozialen Netzen gepostet, geteilt oder geschrieben wird, kann von der NSA eingesehen werden. Wenn Amerika das nur unter ihren Landsleuten machen würde, wäre das gar kein Problem, aber durch den ehemaligen Geheimdienstler Edward Snowden wurde bekannt, dass auch andere Länder ausspionier werden, darunter auch Deutschland.
Alleine schon bei dem Gedanken, dass das, was ich privat schreibe von den Amerikaner eingesehen werden kann, gibt mir nun nicht grade das Gefühl, dass ich ein Recht auf Privatsphäre habe. Außerdem finde ich es auch nicht gut, wie sie die angeblichen Terroristen finden wollen. Wenn man bestimmte Schlüsselwörter oft nutzt, schlägt dieses Spionageprogramm Alarm. Was ist aber, wenn man sich über dieses Thema nur austauscht und dann am nächsten Tag die NSA vor der Haustür steht?
Dazu haben eine Freundin und ich einen Test gemacht. Wir haben ganz viel über Bomben, Terroristen und die NSA gesprochen. Wir haben unsere Meinung zu diesem Programm geschrieben und bis jetzt sind etwa zwei Wochen vergangen und ich wurde noch nicht wegen terroristischen Aktivitäten abgeführt. Trotzdem will ich mein Recht auf Privatsphäre behalten und will nicht, dass jemand meine Nachrichten liest. 
Man soll aufpassen, dass wenn man wichtige und private Dinge per E-Mail austauscht, dass man dabei am besten deutsche Anbieter nutzt, weil hauptsächliche amerikanische Anbieter Informationen an die NSA weitergeben. 

Aber gibt es Spionageprogramme auch in Deutschland? Ja, das gibt es - auch wenn es nicht so extrem ist. Außerdem ist das Programm mehr sinnvoll als das der Amerikaner. In Deutschland gibt es ein Programm das auch die Facebook-Nachrichten durch geht und dabei versucht sexual Verbrecher zu entdecken. Wenn zum Beispiel eine Minderjährige mit einer ihr nicht bekannten Person viel über ein Treffen spricht, das bald stattfinden soll, weil sie einander nicht kennen und dies schnell ändern wollen. Wenn dann ein Treffpunkt ausgemacht wird und dabei eine Adresse genannt wird, bekommt die örtliche Polizei eine Nachricht. Allerdings ist das Programm noch erst in der Testphase und kann deshalb nicht immer alle Treffen zwischen zwei sich nicht kennenden Personen aufdecken. Das Programm ist auch erst in ein paar wenigen Bundesländern vorhanden. Einige Verbrechen konnten dadurch aber schon verhindert werden.
Wenn in Deutschland auch in einem großen Stil die Nachrichten gelesen werden, dann ist es noch nicht bekannt. Möglich wäre dies aber.

Sonntag, 21. Juli 2013

Politik? - Nein, danke!

Weniger Kinder wegen Wirtschaftskrise

Alleine aufgrund von Fakten und Geschehnissen behauptet nun das Max-Planck-Institut für demografische Forschung,  dass die Zahl der Geburten und der Arbeitslosen zusammen hängen. Da die Geburtenrate Europas stark zurückgegangen ist, dafür aber die Arbeitslosenrate gestiegen ist, die Krise für all dies Schuld sei. Dies stelle ich allerdings in Frage, da nicht alleine die Wirtschaftskrise dies bewirke.
Der demografische Wandel zeigt schon seit den letzten Jahrzehnten, dass die Geburtenrate zurückgeht. Dies liegt zum Beispiel daran, dass ungewollte Schwangerschaften durch Verhütung verhindert werden konnten. Außerdem sind viele Frauen auch selbstständig geworden. Das heißt, dass Frauen sich einen Beruf suchen und nicht den Haushalt führen.
Zwar sind auch  wirtschaftliche Aspekte der Grund dafür, dass Frauen arbeiten gehen und sich nicht ihrer "alten Aufgaben" zuwenden. Frauen tun dies auch um nicht abhängig zu sein und später von ihrer Rente leben zu können.
Weibliche Senioren, die heute leben, bekommen oft eine zu geringe oder gar keine Rente, weil sie entweder nie in der Arbeitswelt gearbeitet haben oder weil sie nur kurzzeitig gearbeitet haben und danach wegen ihrer Kinder nicht mehr arbeiteten.  Wenn sie sich im Laufe der Jahre von ihrem Mann getrennt haben oder dieser verstorben ist, bleibt am Ende keine oder nur eine geringe Rente. Natürlich könnten sie staatliche Hilfe anfordern, aber meistens wollen sie dies nicht,  weil sie sich dafür schämen.
Nun mal wieder zurück zum Thema:
Nicht alleine die Wirtschaftskrise ist Schuld an der geringen Geburtenrate, sondern auch andere Faktoren.
In dem Artikel stand unter anderem auch: "Steige die Arbeitslosigkeit in einem Land um einen Prozent, sinke die Geburtenrate bei 20- bis 24-Jährigen um etwa 0,1 Prozent, in Südeuropa gar um 0,3 Prozent." Dass 20- bis 24-Jährige Kinder bekommen, wird sowieso immer seltener. Meistens bekommen Frauen zwischen Ende 20 und Ende 30 Kinder, weil sie dann meistens bereit sind Kinder zu bekommen,  sich zur Ruhe zu setzten ubd später dann doch noch eine gute Rente bekommen können.